Die Veranstaltung Der Zirkus kennt keine Grenzen ist allen gewidmet, die gerne „Grenzen“ überschreiten.
 





Cosimo Erario

 (Gitarre; E-Gitarre)

Geboren in Carbonara, Italien, seit einigen Jahren lebt er in Köln. Cosimo Erario spielt bereits mit 7 Jahren Gitarre. Später folgen Studien bei Siena Jazz und bei Ravenna Jazz, u.a. bei Pat Metheny, Mike Stern, Joe Diorio, Scott Henderson, Frank Gambale und Michael Landau. Nach einer langen Deutschlandtournee mit über 300 Gigs mit dem Varieté LA PIAZZA, beschließt Cosimo Erario 1995 in Deutschland zu bleiben. Dort ist er heute u.a. als Gitarrendozent an der „Deutschen Pop Akademie“ aktiv. Im Jahr 2000 gründete er die EGP records, mit dem er mehrere CDs produziert.

 


 

Bassem Hawar 

(Djoze-Kniegeige; Live Elektronik)

Geboren in Baghdad, seit 2000 lebt er in Köln und hat sich in der freien Musikszene etabliert. Bassem Hawar wuchs in einer uralten Kulturlandschaft zwischen den antiken sumerischen Städten Ur und Lagash im Südirak auf. Diese Gegend ist als Heimat der Musiker und Künstler bekannt. Auch in Bassem Hawars Familie finden sich zahlreiche musikalische Talente. 1987-1993 Studium der arabischen Musik, Fachrichtung Djoze, am renommierten Konservatorium in Baghdad, der einzigen Institution dieser Art in der arabischen Welt (gegründet vom legendären irakischen Oud-Spieler Munir Bashir). Abschluss mit Prädikatsexamen. Anschließend Studium der Musikwissenschaft an der Universität Baghdad. 1995-1999 Lehrer für Djoze am Konservatorium in Baghdad. Bassem Hawar, einer der wenigen Musiker, der die Djoze nicht nur im traditionellen Stil beherrscht, sondern auch in seine Vorliebe für Jazz und Neue Musik integriert, hat das Instrument aus seinen traditionellen Grenzen befreit. Er erhielt diverse Preise, Stipendien und Auszeichnungen u.a. 1. Preise Creole NRW und 2006, 2007, 2008 und 2010.





Alessandro Palmitessa 

(Klarinette; Saxphone; Live Elektronik)

Geboren in Atina, Italien, lebt er seit einigen Jahren in Köln. Der Klarinettist, Saxophonist und Komponist Alessandro Palmitessa studierte Jazz und klassisches Saxofon zunächst mit einem Diplomabschluss des Konservatoriums N. Piccinni in Monopoli (Bari/Italien). Als Stipendiat bei "Siena Jazz" erlangte er im Anschluss die "High Professional Qualification in Jazz Music and Contemporary Derivation". Alessandro Palmitessa ist mehrfacher musikalischer Preisträger und spielt in zahlreichen international besetzten Formationen auf internationalen Jazzfestivals. Seit 1997 lebt Alessandro Palmitessa in Köln. Er leitet das "Menschensinfonieorchester" und tourt in Europa mit dem japanischen Shibusa Shirazu Orchestra.

Florian Seigerschmidt   

Erzählerstimme


Florian Seigerschmidt ist seit 15 Jahren als Schauspieler und Sprecher unterwegs.
Er gastierte unter anderen an den Theatern Oberhausen, Aachen, Detmold, am Consol Theater in Gelsenkirchen.
In Köln arbeitete er mit Drama Köln, der Comedia Colonia, am Bauturm - Theater, sowie an der Studiobühne.
Als Sprecher ist er regelmäßig für den WDR und den Deutschlandfunk tätig. 
In Dokumentationen  ist er häufig im Fernsehen,  zu hören.
Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Köln.




 

 




Geremia   Carrara 

Projektkonzeption 

Geboren in Neapel, er lebt seit 2001 in Köln als Filmwissenschaftler, Dokumentarfilmer, Videokünstler. In seiner Arbeit zwischen Italien und Deutschland hat er verschiedene Filmreihen organisiert in Kooperation mit u.a. dem Goethe Institut Turin und Mailand so wie der DEFA-Stiftung Berlin, die einerseits dem italienischen Publikum wichtige deutsche Regisseure wie Andreas Dresen und Angela Schanelec präsentiert haben, andererseits das deutsche Publikum mit italienischen Filmemachern wie Paolo Benvenuti und Giuseppe Gaudino, Gianfranco Rosi bekannt gemacht haben. Er hat Dokumentarfilme für den WDR und 3sat realisiert. 2010 konzipierte und organisierte er u.a.  das Projekt Im Schoß der Erde im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR 2010 (Programm Twins 2010). Innerhalb des Projekts kuratierte er die Filmreihe Im Schoß der Erde und die Videoinstallation Leben unter Erde im Halle des nördlichen Maschinenhauses am Schacht 9 der ehemaligen Zeche Consolidation in Gelsenkirchen. 2017, „Die Materie der Welt“ Videoinstallation mit Videodokumentationsmaterial, Kunsträume der Michael Horbach Stiftung in Köln, Publikation mehrerer Filmbesprechungen und Interviews mit Regisseuren, darunter Atom Egoyan, Lars von Trier, Eyal Sivan, Matteo Garrone, Roberto Perpignani.